Pentagramma Höllenbann

Geschrieben von am 19. Januar 2012

Name: Pentagramma Höllenbann
Probe: MU/MU/CH (+Mod)
Technik: Der Magier konzentriert sich auf sein Ziel und das als Sphärenportal dienende Pentagramm. Dieses muss bereits vorher fertiggestellt worden sein und außerdem eine ausreichende Größe besitzen (eine Tätowierung auf dem Handrücken reicht nicht aus). Er spricht die Formel und reckt das Bannschwert in die Höhe.
Zauberdauer: 6 Aktionen
Wirkung: Wenn sie erfolgreich gewirkt wurde, öffnet diese Formel ein Tor in die siebente Sphäre, durch welches der gewünschte Dämon aus der dritten Sphäre verbannt wird. Die Probe ist um ebensoviele Punkte erschwert, wie der entsprechende Beschwörungswert des Dämons beträgt, zusätzlich jedoch um 3 Punkte für niedere Dämonen, 9 Punkte für gehörnte Dämonen und 27 Punkte für Erzdämonen. Ein Dämon mit der Eigenschaft Existenz oder einer, der manifestiert oder gebunden ist, erschwert die probe um weitere 7 Punkte. In Artefakten gebundene, nicht aktive Dämonen können mit diesem Zauber nicht gebannt werden. Kenntnis des wahren Namens des Dämons, Bannschwert und korrekte Bekleidung (barfuß und in Bannrobe), sowie passende Donarien können die Probe erleichtern, weitere Paraphernalia nicht. Misslingt die Probe, so hat der Möchtegern-Exorzist auf jeden Fall die Aufmerksamkeit des Dämons auf sich gezogen. Hält ein körperlich präsenter Dämon eine andere Person fest im Griff, so wird diese mit in die Niederhölle gerissen. Der Zauber ist geeignet, Träume zu beenden, die durch Besessenheit durch einen Dämon hervorgerufen wurden.
Kosten: 11 AsP pro niederem Dämon, 17 AsP pro gehörntem Dämon, 35 AsP pro Erzdämon
Zielobjekt: ein einzelner Dämon
Reichweite: 21 Schritt Radius um das Pentagramm
Wirkungsdauer: augenblicklich
Modifikationen und Varianten: Zauberdauer, Zielobjekt (mehrere), Erzwingen, Reichweite
Reversalis: keine Wirkung
Antimagie: Eine mittels PROTECTIONS gesicherte Wesenheit setzt der Bannung einen höheren Widerstand entgegen.
Merkmale: Antimagie, Beschwörung, Dämonisch
Komplexität: D
Repräsentation und Verbreitung: Mag 0 (Diese verbesserte und für den Feldeinsatz optimierte Variante des PENTAGRAMMA SPHÄRENBANN stammt von Magister h. c. Egardim Nastrawal, der sie während des Allaventurschen Konvents der Magie 1020 BF entwickelte. Sie ist bisher nicht veröffentlicht und daher nur bei ihm selbst bekannt.

Tagebuch – Angromosch [21. Phex bis 27. Peraine 1030 BF]

Geschrieben von am 19. August 2011

21. Phex 1030 BF
Endlich bin ich in Brabak angekommen. Mein Auftrag war schnell erledigt und dank Fekol konnte ich sogar die Langen aus dem Horasreich wieder treffen, die vor einigen Monden in diese Sumpfstadt gereist waren. Sie haben mir einen Tropfen angeboten und sie berichteten mir von ihren gefährlichen Erlebnissen in Stadt und Dschungel. Wahrlich, diese Langen können abenteuerliches berichten. Meine Rückreise kann warten, ich werde noch etwas Zeit mit diesen langen verbringen.

25. Phex 1030 BF
Heute Morgen wurden wir früh geweckt, als ein Bekannter der Langen eine Aufgabe hatte, die für sie bestimmt zu sein scheint: Eine weitere Expedition. Mit einem gewissen Alonzo Barakelli soll es in den Dschungel gehen und ich werde sie begleiten. Es verspricht spannend zu werden! Ich schreibe in Eile diese Zeilen, denn wir sind bereits in den Vorbereitungen und wollen heute noch aufbrechen. Im Dschungel werde ich wohl nicht viel zum Schreiben kommen. Die Langen erzählten bereits, wie nass es im Dschungel ist und ich will meine Schriften nicht gefährden.

5. Peraine 1030 BF
Was für eine Reise, aber heute muss ich einfach schreiben. Beinah hätten uns gigantische Dschungeltiere zertrampelt, denen wir begegneten. Eleonora hatte sie Elefanten genannt. Ungetüme mit einer unnatürlich langen Nase, mit denen sie Laute machten und riesigen Ohren, mit denen sie ein jedes unserer Geräusche gehört haben. Zwei gigantische Hörner ragten Richtung Boden und hatten einen ausgewachsenen Angroscho wie mich ohne Schwierigkeiten aufspießen können. Dieser dichte Dschungel wimmelt nur vor unnatürlichen Gefahren! Kein Wunder, dass sich die Geschuppten hierher verkrochen haben.
Einige dunkelhäutige Langen hatten uns später noch den Weg versperrt, anscheinend um uns vor einem Tabu zu schützen. In einem ehrenvollen Zweikampf konnte ich ihnen allerdings beweisen, dass wir auf uns aufpassen können. Es dauerte nur wenige Augenblicke, bis ich den Waldmensch, wie Horathio ihn nannte, besiegt hatte.
Sowohl von dem Tier, als auch von einem Pfahl der Waldmenschen habe ich Bilder angefertigt. Hätte ich bloß mehr Zeit gehabt, wären sie mir besser gelungen.

7. Peraine 1030 BF
Erst vergiftet und dann am nächsten Tag ein hinterhältiger Angriff. Zwei dieser Waldmenschen, ausgeschickt von Alonzos Widersacher, haben uns heute angegriffen. Wir haben dies verhindern können und von ihnen den Weg zu den alten Pyramiden der Geschuppten führen lassen. Ah Fekol, wir werden ihre alten Schätze bergen! Bald werden wir die Pyramide erkunden.

10. Peraine 1030 BF
Erst jetzt kann ich die erlebten Schrecken niederschreiben. Elendes Echsengezücht! Wahnsinnige Geschuppte. Wir drangen in die Pyramide ein, in der bereits Alonzos Widersacher eingedrungen war. Ihn und seine Söldlinge konnten wir besiegen, für Verhandlungen war es zu spät, hatte er doch unseren Tod gewollt. Doch das war nur die erste Herausforderung. Die ersten Schätze waren geborgen, doch hinter einem großen Tor, das ich sogleich abzeichnete, vermuteten wir mehr. Ein Grab eines Geschuppter mit einem riesigen Ungetüm vermuteten wir dort unten, zusammen mit einem großen Edelstein.
Wir behielten Recht, aber unterschätzten die Gefahren, die hinter dem gut gesicherten Tor lagen. Alonzo ließ sogar sein Leben, als wir die verschiedenen Edelsteine wie Schlüssel aus den Götzenräumen zum Tor brachten. Er fiel einfach zu Boden und war tot. Zu meiner Schande überkam mich ein Fluch der Geschuppten, als ich einen der Edelsteine berührte. Ich griff tatsächlich meine Gefährten an. Fekol sei Dank, hielt der Fluch nur kurz auf einen Angroscho wie mich.
Doch unten wartete das tote Grauen. Angrosch, wär hätte gedacht, dass die Geschuppten über ihren Tod hinaus Unheil über die Welt bringen können? Der Geschuppte Drachenkraftwirker und sein Ungetüm waren nur noch Knochen und dennoch auf unheilige Weise am Leben. Was wäre es für eine Gefahr gewesen, wenn wir es aus seinem Gefängnis befreit hätte? Doch Angrosch sei Dank! Wir könnten das Wesen endgültig vernichten. Ich werde die Schrecken in der dunklen Kammer vermutlich niemals vergessen. Der einzige Vorteil am kurzen Leben der Langen ist, dass sie diese Erinnerung nicht so lange mit sich tragen müssen.
Wir werden noch einige Zeit im Dschungel für die Rückreise brauchen. Aber wir haben reiche Beute gemacht. Jetzt sind die Schätze aus den Gräbern der Geschuppten entrissen und können einem sinnvollen Zweck erfüllen.

27. Peraine 1030 BF
Auch wenn es eine heruntergekommene Sumpfstadt ist, freue ich mich schon wieder in Brabak zu sein. Hier mögen die Geschuppten auf offener Straße umherlaufen, aber wenigstens sind es lebendige Geschuppte!

Von den Kraftlinien

Geschrieben von am 6. August 2011

Sehr geehrte Kollegae, hochgelehrte Convocatio Prima

bevor ich mit meiner Ausarbeitung beginne, möchte ich eine Danksagung aussprechen, die meinem Freund und Miterforscher Magus Dschelef ibn en Jasaffar gilt. Er hat mich, während meiner Reise nach Maraskan, durch weiterführende Indagatio und einige höchst interessante Ergebnisse in vielen Hinsichten unterstützt und meine Forschung vorangetrieben.
Zudem sei auch hier Dank an Baron von Menzheim, Knappe der Herrin Rondra, Löwenritter Alrich von Roterz, Magus Egardim consecratio incubi magica versa Pentagramma conderitum signum simulacrum arcanicum Nastrawal, Maga Fenia ‘Rabenkind’ vom Salamanderstein, Arrulskhan und Freiherrin Shelia von Tecklenstein erwähnt, die mir –trotz der angespannten Lage- genug Freiraum für meine Feldstudien eingeräumt haben.

Doch genug der blumigen Worte, widmen wir uns der eigentlichen Proposition.

Heute möchte ich Ihnen eine lang verloren geglaubte Art der Magica näher bringen, dessen Wissen über diese, mir –durch meinen Vorfall mit dem Almadinen Auge- zu Teil wurde.
Es handelt sich dabei um die Magie der Kraftlinien, welche ich fortan mit dem Namen „Magica lineare Astralis“ behandle.

Dabei erstellte ich die Ratio, dass ganz Dere von in Form, Stärke (Dicke), Lage und Höhe zur Erde differenzierten „Fäden“ von reiner astraler Potentia durchzogen ist.
Diese Lineare Astralis können die unterschiedlichsten Effectii auf Lebewesen und Umwelt, ja sogar auf die Spruchmagie unterschiedlichster Repräsentationen haben, weshalb eine Aufzählung aller Einflüsse auf die Magie den Rahmen dieser Veranstaltung schier sprengen würde. Dennoch lasse ich mir nicht nehmen, nur einige Beispiele aufzuzählen:

So konnte ich feststellen, dass bei der großen Meditation auf einer Kraftlinie die Gradatio der Potentia astralis erheblich größer war, sobald man sich einmal auf die lineare eingestimmt hat.
Auch schien fiel es mir deutlich leichter, Stabzauber und Rituale in meinen Stab zu speichern und selbst die nächtliche Regeneration danach schien potentierter zu sein.
Etwas weltlicher gesehen wirken sich die Lineare positiv auf das Vorkommen magischer Flora aus, des weiteren konnte ich beobachten, dass man magische Fauna signifikant öfters in der Nähe der Kraftlinien antrifft.

E contra dessen gibt es jedoch auch einige Einflussgrößen, welche auf die Lineare Astralis wirken können. Bestimmte Fakten und Beobachtungen deuten darauf hin, dass astral stark perfluktuierte Orte, sowie gigantische magische Rituale –wie beispielsweise die der vierleibigen Bestie- die Lage der Linien verändern können, eine genaue Examinatio dessen steht jedoch bislang noch aus.
Im Zuge dessen möchte ich darauf hinweisen, dass unser allseitiger Feind Borbarad höchstwahrscheinlich ebenfalls schon Kenntnis über die Kraftlinien hat und diese für seine Beschwörungen nutzt.

Peripher tangieren möchte ich das Thema, in welcher Form Kraftlinien auftreten können.
Während meiner Reisen habe ich verschieden starke Lineare gefunden, die potenteste unter ihnen –soviel sei erwähnt- in der Nähe von Isilia. Brevi manu beschloß ich sie in Stärken auf einer Skala von Eins bis Fünf einzuteilen, was für die Faustformel für bestimmte Influenci auf die Magica eine wesentliche Rolle spielen wird.
Des weiteren gibt es Erscheinungen –sogenannte Nodices (Einzahl Nodix)-, an denen sich mehrere Linien kreuzen. Dessen Stärke wird durch die Summe aller sich kreuzenden Lineare Astralis errechnet.
Kraftlinien enden zudem als „Finii“ (Einzahl Finix), indem sich die Linie in mehrere kleine Fäden, bis hin zu einem Geflecht aus haardünnen Lineare ausfranst.
Ferner sind Kraftlinien nicht immer gerade, sondern können horizontal oder vertikal geschwungen verlaufen oder gar in/ und durch den Limbus führen.

Hiermit möchte ich meinen Vortrag vorerst beenden und noch einmal auf mein veröffentlichtes Werk über die Lineare Astralis hinweisen. Die Ausarbeitung umfasst alle mir bekannten Einflüsse, Arten, Gefahren, sowie Kartenmaterial der mir bereits bekannten Linien.
Ich hoffe ich konnte das Interesse für diese äußerst potente Art der Magica wecken und bedanke mich vielmals für euer Ohr. Sollten noch Fragen aufgetreten sein, bitte ich sie jetzt zu stellen.
Vielen Dank!

Einladung nach Methumis

Geschrieben von am 2. Juli 2011

Fortombla hortomosch, Angromosch Sohn des Androlosch!

Meine sehr geehrte Signorina Eleonora,

Mein sehr geehrter Signorio Neleus
(falls euch Talandriel noch folgen sollte, so sei auch ihm ein freundschaftlicher Gruß entbracht),

ihr mögt verzeihen, dass ich nun seit geraumer Zeit nichts mehr von mir habe hören lassen. Meine Studien hier in Methumis verlangen mir viel Zeit und Aufmerksamkeit ab. Unser gemeinsame Freund Magister Basilio, ihr erinnert euch sicher an ihn, gewährte mir freundlicherweise das Privileg, ihn bei der Durchsicht der Hinterlassenschaften Henricus von Vinsalt zu unterstützen. Ich kann euch gar nicht sagen, wie aufregend die Analyse ist: Ungewohnte Einblicke in ihre Kultur, ihre Mythen und Geschichte! Hesinde sei Dank, die Arbeit trägt auch Früchte! Es war mir vergönnt einige der neuen Erkenntnisse in der mohischen Forschung in einer Reihe von Aufsätzen in Periodika zu publizieren.

Doch genug der vielen Worte, ehe ich völlig abschweife. Ich hoffe ihr seid wohl auf.
Der eigentliche Grund aus dem ich euch schreibe: Ein Bekannter Basilios, es handelt sich hierbei um Quintone, eine Koryphäe der Astronomie und Mathematik, ersuchte ihn, ihm einige Aufzeichnungen aus der universitären Bibliothek Methumis zukommen zu lassen. Basilio fehlt jedoch die Zeit, drum bat er mich an seiner statt nach Brabak zu reisen.
Ich will auf diesem Weg nicht zu viel Worte über den Inhalt der Schriften verlieren, doch haben sie ohne Frage hohen Wert. Quintone schrieb ausdrücklich die Schriften seien mit bewaffnetem Geleitschutz zu überführen. Hier kommt, wie man so schön sagt, ihr ins Spiel.
Ich hoffe ihr seid des Reisens nicht überdrüssig und ich kann mich auf eure Gesellschaft freuen. Gewiss Brabak ist fern; die Reise vermutlich ebenso lang und beschwerlich wie sie aufregend und interessant ist.

Pekuniär soll es nicht zu eurem Schaden sein. Quintone versprach eine Aufwandsentschädigung sowie Entlohnung der Begleiter. Auch die Kosten der Überfahrt nach Brabak werden von ihm beglichen. Dies alles jedoch erst vor Ort in Brabak.
Wenn ich euch begeistern konnte mich zu begleiten, kommt Anfang Firun zur Universität nach Methumis, um alles weitere mit Basilio zu besprechen.

P.S.: Ich werde auch unsere gemeinsamen Bekannte Angromosch/Eleonora sowie Neleus (und wenn Talandriel ihm noch folgt auch den Elfen) in dieser Sache anschreiben.

In freundschaftlichem Gruße

Horathio

25. HESinde 2523 Horas
Universität zu Methumis

Einkünfte und Lebensstil

Geschrieben von am 28. Juni 2011

Zwischen zwei Abenteuern hat ein Held verschiedene Möglichkeiten Geld anzusparen und seinen Lebensstil zu halten.

Generell kann man festhalten, dass jeder Held es irgendwie schaffen wird, die nicht ausgespielte Zeit zu überleben. Dies beinhaltet nicht zwangsläufig den gewünschten Lebensstil, aber kein Held wird verhungern, verdursten oder von einem Pferd tot getrampelt.
Weiterlesen…

Tagebuch – Angromosch [13. bis 15. Rondra 1030 BF]

Geschrieben von am 15. Mai 2011

13. Rondra 1030 BF
Mein Meister Eroscham hat mich die Grundlage gelehrt. Jetzt beherrsche ich das Schild. Eine unbezahlbare Ergänzung zum Schwert. Ich muss nun nach Sewamund einige Geschäfte für die Sippe erledigen.

15. Rondra 1030 BF
Ich habe heute die Stadt erreicht. Fekol! Welch ein Zufall, dass ich die Langen von vor einer Woche in einer Gaststube getroffen habe, als ich mir ein kühles Bier genehmigt habe. Sie haben sich anscheinend einem Spitzohr angenommen. Wir sind zusammen nach dem Bier durch die Stadt gezogen, in der die Feierlichkeiten des Schwerfestes stattfanden.
Mir gelang es meine Kunst mit dem Schwert bei einem Wettkampf zu demonstrieren und dabei ein paar Heller zu verdienen. Im Nachhinein hätte ich danach nicht gegen den großen Langen im waffenlosen Kampf antreten sollen. Es war ein harter Kampf, der mir einige blaue Flecken einbrachte. Aber auch ein Bier, trotz der Niederlage!
Hätte ich gewusst, dass wir den Elfen aus den Fängen von verdammten Entführern und Sklavenhändlern befreien müssen, hätte ich mich etwas mehr geschont. Wir mussten die Spur des Elfen auf ein Schiff in einer Bucht verfolgen! Angrosch war mit mir, ich kam nicht mit dem kalten Nass in Berührung. Doch ich war zu geschwächt, um im Kampf gegen die vielen Gegner zu bestehen. Nur mit einem mutigen Spiel im Zweifel das Schiff der Entführer mit uns zusammen in Flammen aufgehen zu lassen, ermöglichte uns mit dem Elfen davon zu kommen.
Ich hoffe, die Horasier fangen diese Elenden, die wir ziehen lassen mussten!

Ein Brief an Horathio [20. Rondra 1030 BF]

Geschrieben von am 15. Mai 2011

Gelehrter Signor Horathio,

ich hoffe doch sehr, dass es Euch wohlergeht und ihr alle Strapazen, die Ihr bei meiner Rettung ertragen musstet, überwunden habt. Ich bin mittlerweile nach Methumis zurückgekehrt und arbeite die Hinterlassenschaft meines Freundes Henricus, Boron habe ihn selig, durch. Ein großer Verlust für die Wissenschaft, ich kann mir nicht ausmalen, welche großen Entdeckungen er noch gemacht hätte. Die Maske ist ein ganz besonderes Stück und ich versuche möglichst viel über sie herauszufinden. Ist es nicht merkwürdig, dass in einer Pyramide der Echsenmenschen eine Maske gefunden wurde, die offensichtlich nicht zu deren Kopfform passt? Ich denke mit etwas Zeit werde ich dieses und andere Rätsel lösen. Ich bin es Euch selbstverständlich schuldig in Zukunft weiter über meine neusten Erkenntnisse zu unterrichten.

Hochachtungsvoll und voller Dank.

Magister Basilio
20. ROndra 1030 BF

Update

Geschrieben von am 11. Mai 2011

Vor einigen Tagen ist der Blog auf die neuste WordPress Version aktualisiert worden. Hinzu kommen einige Aktualisierungen der Verbündeten und Feinde der Gezeichneten.

Kriegspfeile

Geschrieben von am 30. April 2011

Um der verheerenden Wirkung von speziellen Kriegspfeilen (und natürlich -bolzen) Rechnung zu tragen, ohne sie zu Waffen werden zu lassen, die mit einem unbehandelten Treffer den unausweichlichen Tod zufolge haben, verwenden wir folgende alternative Regelungen für Treffer durch Kriegspfeile. Sie ersetzen die entsprechenden Regeln für (gehärtete) Kriegspfeile in WdS 128:

  • Ein Kriegspfeil verursacht bei einem Treffer Schaden, der einem “normalen” Jagdpfeil entspricht – also den Wert, der in der Schusswaffentabelle angegeben ist.
  • Ein Kriegspfeil bleibt nicht automatisch bei einer gewürfelten 5 oder 6 beim Schadenswurf stecken.
  • Ein steckengebliebener Kriegspfeil verursacht weder zusätzliche TP noch TP (A).
  • Sobald ein Kriegspfeil mindestens eine Wunde verursacht, bleibt er im Ziel stecken.
  • Ein steckengebliebener Kriegspfeil verdoppelt alle Abzüge, die durch von ihm verursachte Wunden entstehen (allerdings weder zusätzliche Schadenspunkte bei Bauch-, Brust- oder Kopfwunden, noch den erwürfelten INI-Verlust bei Kopfwunden – wohl aber den INI-Basis-Verlust) und ist darüberhinaus sehr schmerzhaft
  • Es gelten die in WdS genannten Regeln für das Entfernen von Kriegspfeilen

Diese Regeln sorgen schnell dafür, dass ein Kämpfer enorme Erschwernisse für Attacken und Paraden erleidet (bei zwei Armwunden immerhin +8/+8), ohne dass er innerhalb von wenigen Kampfrunden völlig ausgeblutet ist.

Die Erzählung des Talandriel

Geschrieben von am 29. April 2011

Talandriel war, so sagt man sich,

Mit einer Höhe von zwei Schritt,

mit Haaren wie aus Gold und Licht,

mit glänzend Blick, hart wie Granit,

im makellosen Angesicht,

wie jeder Elf, doch stimmt dies nicht;

in kurzer Zeit schon wird man sehen,

er musste – fern von Traum und Wald – tief in die Fremde gehen.

—–

Mit allen Freunden ging er fort,

In Jagdkunst einem Wolfe gleich,

an Ork und Goblin kampfgestählt,

an Harmonie und Licht so reich,

in jungen Jahren – ungezählt,

als verlassen seine Ahnen diesen Ort

- diese Welt, so wirklich-schlicht -

und zurückgekehrt ins Licht.

—–

Er verlor bald seine Freundin in der großen wirklich-Welt,

Zurück blieb ihre Melodie,

er konnt’ sie hören, wie bereits,

nur finden konnt’ er sie doch nie,

trotz all des Kummers und des Leids,

und nur seine Suche ist es, die ihn in ihr hält.

Sie treibt ihn bis ans ferne Meer,

doch dort vernimmt er sie nicht mehr.

—–

Drei klanglos’ Namen werden ihm genannt,

Drei Menschen – alle sonderbar -

Horatio gelehrt und klug,

Neleus groß und stark sogar,

Eleonora Sein-Betrug,

ihn zu leiten in dem unbekannten Land,

von Laute, Enge, Ungeruch,

bedeckt mit steinern Leichentuch.

—–

Zurechtzufinden in der Stadt fiel ihm sehr schwer,

Um ihn herum ein Mord und Pein,

Betrug und Lügen solcherart,

ein haltloses Zusammensein,

mit Gier nach Geld und Gold gepaart,

verspürte er die Schwingungen von Harmonie jetzt nimmermehr,

verfolgte aber nebenbei,

die Mörder mit den andern drei.

—–

Sie stellten sie weit von der drückend’ Enge,

Nun tief bei Nacht im Sternenlicht,

Talandriel doch zielte schlecht,

sein Pfeil fand keinen Bösewicht,

Neleus traf er im Gefecht,

und nahmen sie in ihre Fänge,

um sie nach Recht zurückzubringen,

und ihr Geständnis zu erzwingen.

—–

Talandriels Schuld saß nun sehr tief,

dass er den Freund im Kampf verletzt,

und ohne weiter nachzufragen,

hatt’ er sich in den Kopf gesetzt,

sein Verfehlen abzutragen,

sodass er fortan bei ihm lief,

da seiner Freundin Melodie,

ohnehin zu hören war doch nie.